Suche und Analyse von Grundlagen

Welche Grundlagen zusammentragen?

Ein Vernetzungsprojekt muss einen Ist-Zustandsplan enthalten, auf dem die naturnahen Lebensräume im Projektgebiet dargestellt werden. Ausreichende Kenntnisse der Ausgangslage sind wichtig um die Zielarten des Projekts zu wählen sowie geeignete und realistische Zielsetzungen für das Projekt zu definieren. Die notwendigen Informationen können aus vorhandenen Inventaren sowie Datenbanken bezogen werden. Jeder Kanton definiert in den kantonalen Richtlinien die zu berücksichtigenden zusätzlichen Dokumente.

Auf dem Ist-Zustandsplan werden mindestens die folgenden Flächen eingetragen:

  • Projektperimeter,
  • Landwirtschaftliche Nutzfläche (LN),
  • Biodiversitätsförderflächen (BFF), inkl. Angabe über die Qualitätsstufe II,
  • bedeutende natürliche und naturnahe Lebensräume innerhalb und ausserhalb der LN,
  • in den Inventaren von Bund und Kantonen aufgeführte Objekte,
  • Sömmerungsgebiete,
  • Wälder,
  • Grundwasserschutzzonen,
  • Bauzonen.

Zusätzlich wird der Ist-Zustand in der Projektdokumentation beschrieben. Dafür braucht es mindestens Informationen über:

  • das Vorkommen ausgewählter Pflanzen- und Tierarten
  • andere laufende bzw. geplante Projekte im Projektgebiet.

Zusätzliche von den Kantonen verlangte Informationen sind aus den kantonalen Richtlinien zu entnehmen.

Sämtliche Grundlagen werden geprüft und bei Bedarf mit einer Feldbegehung vervollständigt.

 

Last update : 20.02.2015