Projektumsetzung

Wann und wie die Bewirtschaftenden beraten und Vereinbarungen abschliessen?

Um Flächen für den Vernetzungsbeitrag anmelden zu können, müssen die Bewirtschaftenden eine einzelbetriebliche Beratung in Anspruch nehmen und mit der Trägerschaft eine Vereinbarung abschliessen.

Für die einzelbetriebliche Beratung kommen Personen in Frage, die gute Kenntnisse der Ziel- und Leitarten und deren Lebensraumansprüche haben und zudem die landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennen. Eine gute Beratung braucht Zeit, ist aber von grosser Bedeutung für das Gelingen des Projektes. Die Vereinbarung wird mit Vorteil schriftlich abgeschlossen.

Wann und wie werden die Massnahmen umgesetzt?

Sobald das Projekt vom Kanton genehmigt ist, die einzelbetriebliche Beratung stattgefunden hat und die Trägerschaft mit den Bewirtschaftenden die Vereinbarungen abgeschlossen hat, können die Massnahmen gemäss Umsetzugnskonzept umgesetzt werden.

Die Mehrheit der Massnahmen eines Vernetzungsprojekts werden vom Bewirtschafter umgesetzt. Manche Massnahmen, wie die Pflanzung von Hecken, Bau von Trockensteinmauern oder die Bewirtschaftung von Streuflächen können auch von Freiwilligen realisiert werden (Naturschutzorganisationen, Schulklassen, Gärtnerlehrlingen, usw.). Je nach Komplexität der einzuleitenden Massnahmen lohnt sich eine technische Begleitung (z. B. durch die Personen, die das Umsetzungskonzept festlegten).

Last update : 05.02.2018