Bedingungen und Anforderungen

Beiträge werden ausgerichtet an Flächen:

  • die gemäss der Direktzahlungsverordnung (DZV) als Biodiversitätsförderflächen (BFF) angemeldet sind,
  • innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) liegen,
  • die gemäss den Vorschriften eines vom Kanton genehmigten Vernetzungsprojekts angelegt und bewirtschaftet werden.

Jeder Kanton hat eigene Richtlinien für Vernetzungsprojekte. Sie basieren auf den in der DZV festgelegten Bundesanforderungen.

Die kantonalen Richtlinien beschreiben:

  • die Anforderungen, die von Projekten erfüllt werden müssen (Inhalt, Projektorganisation, usw.),
  • die beitragsberechtigten BFF-Typen,
  • die Beitragshöhe,
  • die Elemente die in der Projektdokumentation vorhanden sein müssen.

Die DZV definiert die maximale Beitragshöhe. Der Bund übernimmt 90 %, während die restlichen 10 % von den Kantonen zu tragen sind. Ein Vernetzungsbeitrag ist für folgende BFF-Typen vorgesehen:

  • Extensiv genutzte Wiesen
  • Extensiv genutzte Weiden
  • Waldweiden
  • Wenig intensiv genutzte Wiesen
  • Streueflächen
  • Uferwiesen entlang von Fliessgewässern
  • Ackerschonstreifen
  • Buntbrachen
  • Rotationsbrachen
  • Säume auf Ackerfläche
  • Hochstamm-Feldobstbäume
  • Einheimische, standortgerechte Einzelbäume und Alleen
  • Hecken, Feld- und Ufergehölze
  • Rebfläche mit natürlicher Artenvielfalt
  • Regionsspezifische BFF auf der LN.

 

Ein Vernetzungsprojekt dauert 8 Jahre und kann jeweils um weitere 8 Jahre verlängert werden.

Last update : 26.11.2015