Wie die Qualität der BFF verbessert werden kann

Die biologische Qualität einer Biodiversitätsförderfläche (BFF) wird bestimmt durch ihre Pflanzenvielfalt, die vorhandenen Strukturen, ihre Grösse und Lage sowie der Bewirtschaftung.

Pflanzenvielfalt

Besonders gross ist das Potential für eine hohe Vielfalt auf Standorten die weniger gut für die landwirtschaftliche Nutzung geeignet sind (Boden mit geringerer agronomischen Qualität), beispielsweise trockene oder zu feuchte Lagen.

Strukturen

Ast- und Steinhaufen, Trockenmauern, tote Bäume, Ruderalflächen, ungemähte Streifen, Dornensträucher, Gehölze, etc.: diese Strukturen begünstigen die Vielfalt der Tierarten. Viele Tiere benötigen diese Elemente, um ihren Lebenszyklus zu durchlaufen. Sie dienen zur Reproduktion, als Überwinterungsnischen, als Schutz vor Fressfeinden, sowie als Sing- und Jagdwarten.

Grösse und Standort

Auf zusammenhängenden, grossen Flächen ist meist eine grössere Tier- und Pflanzenvielfalt anzutreffen. Durch eine genügende Flächengrösse sollen Störungen minimiert werden, die durch Bewirtschaftung, Fahrzeugverkehr oder Spaziergänger verursacht werden.

Die Tier- und Pflanzenvielfalt ist nicht einzig von den Eigenschaften der BFF abhängig. Auch die Vernetzung mit anderen BFF oder natürlichen Lebensräumen ist sehr wichtig. Sie erleichtert die Ausbreitung von Arten und ermöglicht das Vorkommen von Arten die eine Kombination verschiedener Lebensräume benötigen.

Bewirtschaftungsmethode

Folgende Faktoren beeinflussen die Flora und Fauna einer Fläche :

  • Düngung,
  • zur Bewirtschaftung verwendete Maschinen und deren Einstellungen (beispielsweise die Schnitthöhe),
  • Zeitpunkt und Häufigkeit der Nutzung.

Empfehlungen für die verschiedenen BFF finden Sie hier.

Last update : 26.11.2015