Rechtliche Grundlagen des Bundes

Die Direktzahlungsverordnung (DZV) definiert die Anforderungen des Bundes betreffend Qualität und Vernetzung von Biodiversitätsförderflächen (BFF). Auf dieser Basis legen die Kantone ihre Richtlinien für Qualität und Vernet-zung fest unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. Die kantonalen Anforderungen müssen mindestens gleichwertig zu denjenigen des Bundes sein und vom BLW genehmigt werden.

 

Die DZV legt fest:

Beitragsberechtigte Flächen für Qualitätsstufe II und Vernetzung

  • müssen als BFF angemeldet sein,
  • auf der LN liegen und
  • die kantonalen Richtlinien bezüglich Qualität und Vernetzung erfüllen

Beiträge des Bundes

Die Auszahlung der Beiträge erfolgt durch die Kantone. Der Bund legt die Höhe der Beiträge fest, welche für die Qualität zu 100% und für die Vernetzung zu 90% vom Bund übernommen werden.
Die Beiträge für die biologische Qualität und für die Vernetzung sind kumulierbar.

Verpflichtungsdauer

Um die Qualitätsbeiträge zu erhalten, müssen die Anforderungen während mindestens 8 Jahren eingehalten werden.  
Für die Vernetzung müssen die Anforderungen bis zum Ende der Projektperiode eingehalten werden. Die Dauer eines Vernetzungsprojekts liegt bei 8 Jahren. Die anschliessende Verpflichtungsdauer ist ebenfalls 8 Jahre.

Die Kontrollen

Die Kantone überprüfen die Beitragsberechtigung für die neu oder wieder angemeldeten Flächen.

Sie kontrollieren:

  • alle Vernetzungsflächen mindestens einmal während der 8 jährigen Projektlaufzeit,
  • QII-Flächen (Neuanmeldungen oder Wiederanmeldung für eine weitere Verpflichtungsperiode), im ersten Jahr der Verpflichtungsperiode,
  • jährlich auf mind. 1% der Betriebe mit BFF QII eine Auswahl der angemeldeten Flächen (Auswahl Betrieb risikobasiert und Zufallsprinzip).

 

 

Last update : 16.02.2016