Einheimische standortgerechte Einzelbäume und Alleen

Die grossen, alten Einzelbäume sowie die Alleen sind besondere Elemente in der Landschaft.

Sie tragen zum Erhalt der Biodiversität bei, da sie Höhlen für Vögel und Fledermäuse, Sitzgelegenheiten für Greifvögel wie den Turmfalken und Totholz für Insekten bieten.

In Kombination mit extensiven Wiesen verbinden Alleen die natürlichen Lebensräume.

Wichtigste Voraussetzungen und Auflagen gemäss DZV

Qualitätsstufe I

Bäume

 

  • Eichen, Ulmen, Linden, Weiden, Obstbäume, Nadelbäume, andere einheimische Bäume

 

Baumabstand

 

  • Mindestens 10 m zwischen zwei anrechenbaren Bäumen

 

Düngung

 

  • Unter Bäumen im Umkreis von mindestens 3 m verboten

 

Pflanzenschutzmittel

 

  • Verboten

 

Anrechnung

 

  • Umrechnung: 1 Are pro Baum
  • Kumulierbar mit der Anrechnung von extensiv und wenig intensiv genutzten Wiesen, Streueflächen oder extensiv genutzten Weiden im Unternutzen

 

Beiträge

 

 

Geeignete Standorte

 

  • Abhängig von der Baumart

 

Massnahmen für Flora und Fauna

 

  • Abgestorbene Bäume und Totholz an den Bäumen bietet zahlreichen Insekten Lebensraum und Höhlen für höhlenbrütende Vögel
  • Extensive Bewirtschaftung unter den Bäumen sowie Nähe zu anderen BFF (Hecken, Brachen, Säume) erhöhen den ökologischen Wert
  • Kleinstrukturen wie Ast- oder Steinhaufen dienen als Rückzugsmöglichkeiten für Tiere (Igel, Eidechsen, etc.)

 

Last update : 05.02.2018